Sightseeing in der Umgebung von Halmstad
Wir erwachen und freuen uns über Sonne. Es gefällt uns hier, es ist ruhig und die Nachbarn (Hasen) sind auch ganz okay. Da es aber zu kühl ist, um einen ganzen Tag am Strand zu verbringen und wir sowieso noch was einkaufen müssen, machen wir erstmal los. Wir schauen uns die Danska Falls ganz in der Nähe an, was einen angenehmen Spaziergang durch eine magische Welt beinhaltet. Die Bäume sind verdorrt und haben recht eigensinnige Wuchsformen, große moosbewachsene Steine sind von früheren Begrenzungen übriggeblieben und weit auslaufende Wurzeln haben sich teilweise so wunderbar über die Steine gelegt, dass man darunter Behausungen von magischen Waldbewohnern vermuten möchte. Jamie jedenfalls vermisst die Feentürchen aus Irland und wir erklären ihm, dass die Waldfeen hier keine Türchen brauchen, weil sie so tolle Höhlen vorgefunden haben. Die Danska Falls sind kein besonders großer Wasserfall, aber wir freuen uns nichtsdestotrotz darüber, mal wieder einen Wasserfall bestaunen zu können. Das Wasser wirkt braun schon fast gelb, wie es da die Steine herunterbraust, vielleicht befinden sich zu viele Gerbstoffe im Wasser.
Nachdem wir die Fälle von allen möglichen Seiten unter (Kamera)Beschuss genommen haben, laufen wir zurück, diesmal einen anderen, etwas längeren Weg, der als alter Wanderweg ausgeschildert ist. Er ist definitiv wilder und naturbelassener, führt oft über Wurzeln und Steine und auch mal den einen oder anderen Hügel hinauf. Da ist der andere (der kürzere von beiden mit 0,8km) definitiv einfacher zu gehen, falls einer der Leser mal vor der Entscheidung stehen sollte. An dem Bach hat es früher mal eine Mühle gegeben, die vom Pastor Jöran Fries um 1660 betrieben wurde. Das entsprechende Schild dazu finden wir am Prästafallet, einem weiteren nunja…. Wasserfall… aber vermutlich hat die Mühle dort nicht gestanden. Der Höhenunterschied wird hier nur einige wenige Zentimeter sein aber zum Aufwirbeln des Wassers hat es gereicht. Zurück am Ludwig müssen wir unser hungerndes Kind davon überzeugen, dass wir am Rastplatz schön draußen auf einer Picknickbank essen wollen und da Jamie davon nicht überzeugt ist, bekommt er einen Keks als Wegproviant. Dort angekommen, leert Tommy unsere WC Toilette und Jamie und Katja schaffen ein paar Sachen nach draußen fürs „Picknick“. Als wir aufbrechen, ist es schon wieder später Nachmittag, was Feierabendverkehr in Halmstad erwarten lässt. Dementsprechend länger dauert es, bis wir zurück am Stellplatz in Tylösand ankommen, wo Tommy und Jamie nochmal kurz runter zum Wasser gehen, aber schon recht bald zurückkommen, weil es Jamie zu kalt ist. Als die Sonne verschwindet, verriegeln wir unseren Ludwig, denn es wird zeitig dunkel und dann auch schnell kalt.
ein sehr geschäftiger Stellplatz in Helsingborg
Auch heute erwachen wir zu herrlichem Sonnenschein und stellen erstmal unser Solar nach draußen. Als wir dann fertig gefrühstückt, abgewaschen und aufgeräumt haben, gehen wir nochmal gemeinsam an den Strand. Katja ist total verwegen heute und wird sich unter der Kaltwasser-Außendusche nicht nur waschen, sondern auch gleich die Haare waschen! Brr, das ist erfrischend, jetzt ist sie definitiv wach. Anschließend laufen wir ein ganzes Stück am Strand entlang, bis zum Hotel Tylösand und dann wieder zurück zum Ludwig, da wir heute noch weiterfahren möchten.
Weil es sich
gerade ergibt und die Möglichkeiten dazu hier in der Region nicht so zahlreich
sind, leeren wir gleich nochmal unsere WC Kassette (man weiß
nie, wann sich wieder die Gelegenheit dazu bietet) und kümmern uns auch gleich
um Frisch- und Grauwasser an der angrenzenden OK Q8 Tankstelle. Danach geht’s
weiter Richtung Helsingborg, wo Tommy einen Stellplatz vor der Stadt
rausgesucht hat. Katja recherchiert während der Fahrt ein wenig bezüglich
Parkplätze in der Stadt für einen weiteren Stadtbummel, aber das scheint in
Helsingborg schwierig zu sein. Jamie protestiert, er will nicht schon wieder ne
Stadt anschauen und eigentlich hat Katja auch keine Lust dazu. Also geht’s bei
herrlichem Sonnenschein zum Stellplatz an der Ostsee, wo wir dann auch gleich
loslaufen und den Strand erkunden. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet
sich Dänemark und es gibt regen Schiffsverkehr zwischen beiden Seiten. Der
Stellplatz ist sehr beliebt, am Abend kommen ständig Wohnmobile und Vans vorbei
und suchen einen Stellplatz, aber davon gabs schon zu unserer Ankunft nicht
mehr besonders viele. Nach dem die Sonne verschwunden ist, ist es wieder kalt
und wir machen die Schotten dicht, um die Wärme im Ludwig zu halten.
Wir wollen eine zweite Nacht bleiben, deswegen nehmen wir uns heute Morgen alle Zeit der Welt für Aufwachen, Aufstehen und Frühstücken. Danach ziehen wir uns an und unter Protest kommt der Junior mit – warum müssen wir denn jeden Tag irgendwas anschauen?! Wir wollten ja eigentlich gestern schon zu diesem Labyrinth, das Tommy bei Google Maps entdeckt hat aber der Weg wäre gestern zu lang geworden. Heute machen wir uns dann also gleich auf und Tommy regt sich furchtbar über Maps auf. Also wenn manche Menschen immer furchtbar Angst davor haben, dass die künstliche Intelligenz irgendwann komplett unser Leben bestimmt, können wir nur sagen, keine Bange! Denn so lange Google das nicht hinbekommt und uns langschicken will wo kein Weg langführt (weil da nämlich ein Haus steht) oder es uns nach links führen möchte obwohl das Ziel nun mal rechts ist, dann hat es zum Gück noch einen langen Weg bis zur totalen Weltherrschaft vor sich. Wir finden die Stelle, wo das Labyrinth sein sollte, aber da ist der Zaun vom Schlosspark Sofiero drumherum, ohne Eintritt kommen wir da also nicht rein.
Wir überlegen kurz, zahlen den Eintritt und betreten den großen Schlosspark. 1905 machte König Oskar II. seinem Enkel Kronprinz Gustaf Adolf und seiner Frau Margareta das Schloss zum Hochzeitsgeschenk. Margareta ist eine begeisterte Gärtnerin und legt den heutigen Park im englischen Stil an. Anhand vieler im Park gezeigten Fotos kann man sehen, dass Gustaf Adolf und Margareta selbst Hand angelegt haben bei der Umgestaltung und Bepflanzung des Areals. Wir bewundern den schönsten Park Schwedens (2009) und den besten Park Europas (2010), seine zahlreichen Blumen- und Gemüsebeete und die vielen Obstbäume, von denen der ein oder andere Apfel bei uns im Rucksack landet, weil sie sonst achtlos auf dem Boden liegen bleiben würden. Wir statten natürlich auch dem Labyrinth einen Besuch ab aber irgendwie haben wir das anders in Erinnerung: seit wann läuft man bei einem Labyrinth auf der einen Seite rein und kommt problemlos auf der anderen Seite wieder raus? Meist schafft man es nicht mal bis zur Mitte….? Als wir beim Spielplatz vorbeikommen, ist Jamie Feuer und Flamme, er probiert alles aus, klettert über den Hindernissparcour, flitzt über den kleinen Baumkronenpfad und verbringt viel Zeit in der Spielhütte, die Gustaf Adolf seinen Kindern und deren zahlreichen Besuchern mit viel Liebe zum Detail baute. Selbst im Spielbereich finden wir zahlreiche Kräuterbeete und es macht Spaß, dort zu sitzen, den Kindern beim Spielen zuzusehen und das ganze Umfeld auf sich wirken zu lassen.
Wenn es nach
Jamie ginge, wären wir immer noch dort, aber irgendwann schaffen wir es zum
nächstgelegenen Café, wo es – ganz untypisch für Schweden – chai latte gibt,
was wir natürlich sofort ausnutzen müssen. Leider ist es mit Kind nicht
möglich, einfach mal für ein paar Minuten ruhig zu sitzen und das Ambiente zu
genießen. Kaum hat man mal begonnen, genüsslich den Schaum von seinem Chai
latte runter zu löffeln, springt Jamie bereits im Gebüsch herum und will
Verstecken spielen. Den Weg zum Ludwig schaffen wir erstaunlich gut, auch wenn
hin und wieder leichte Proteste hinsichtlich des langen Nachhausewegs zu
vernehmen sind. Dort angekommen, hat das Kind seine Energie wiedergefunden und
weil das für uns beide gerade einfach zu viel ist und man davon schlichtweg
eine Meise bekommt, packen wir heute mal das DVD Laufwerk aus und er darf einen
Film anschauen. 1,5 Stunden Ruhe!
ein Kurzbesuch in Malmö
Heute soll es nach Malmö gehen. Leider ist das Wetter nicht mehr so gut wie die letzten Tage, der Himmel ist grau, aber es bleibt trocken. Leider finden wir keinen Rastplatz zum Leeren unserer Klo Kassette, die Latrinenentleerung ist in der Gegend hier nicht sonderlich weit verbreitet (hatten wir das schon erwähnt?). In Malmö angekommen, nutzen wir einen Parkplatz etwas abseits vom Stadtzentrum und zahlen dort eine Tagesgebühr von 25 SEK über die App. Es gibt zwar einen Parkscheinautomaten, aber der scheint nicht zu funktionieren. Katja möchte ihn auch nicht unbedingt anfassen, so schmutzig wie er ist. Wir stehen direkt an einem Spielplatz und wenn es nach Jamie ginge, hätten wir die Parkgebühr nur bezahlt, damit er hier den ganzen Tag spielen kann. Es folgt mal wieder ein Deal: zu erst gehen wir in die Stadt und schauen ein bisschen rum und danach darf Jamie spielen.
Katja hat sich schlau gelesen über die 15 tollsten Dinge, die man in Malmö machen oder ansehen kann, davon entfallen die meisten Dinge weil nicht fußläufig oder weil man irgendwo Eintritt zahlen muss, was mit Jamie meistens keinen Sinn macht. Also laufen wir zum zentralen Platz, dem Stortorget, anschließend zu einem anderen kleineren Platz, dem Lilla Torg, zur Sankt Petri Kirche, fotografieren das ein oder andere, essen eine Kleinigkeit und finden irgendwie nichts mehr, was man noch anschauen könnte. Die Öresund Brücke nach Dänemark ist als Highlight angegeben aber fährt man da extra hin, um sie sich anzuschauen? Wir sind also zurück am Ludwig und Jamie tobt sich auf dem Spielplatz aus.
Zum späten Nachmittag wird es dort richtig voll, die Leute kommen von der Arbeit und gehen raus mit ihren Kindern. Direkt zwischen Ludwig und Spielplatz befindet sich ein Fahrradweg und man muss bei dem Verkehr höllisch aufpassen, nicht umgeradelt zu werden. Bei den Schweden gehört es zum guten Ton, mit dem Fahrrad zu fahren, deswegen kann man zahlenmäßig auf diesem Fahrradweg schon fast vom Aufkommen einer deutschen Autobahn sprechen. Im Stadtgebiet von Malmö wollen wir nicht übernachten und so fahren wir später eine halbe Stunde ins Umland, in den kleinen Ort Bara. Dort steht das Schloss Torup und auf dem anliegenden großen Parkplatz kann man im Wohnmobil übernachten.
Haushalts- und Entspannungstag in Trelleborg
Bevor wir am nächsten Morgen
weiterfahren, schauen wir uns noch auf dem Schlossgelände um und laufen im
liebevoll gepflegten Schlosspark umher. Als wir am Gemüsegarten vorbeikommen,
werden wir neidisch wegen der fachmännisch angelegten Beete und ihrem üppigen
Ertrag. Klar, das sieht immer alles so schön einfach aus aber da steckt
natürlich eine Menge Arbeit dahinter. Am Wildgehege schauen wir auch noch kurz
vorbei und dann geht’s weiter nach Trelleborg. Eine wahnsinnig lange Fahrt wird
das nicht, nach knapp 25km sind wir bereits da. Bei den vielen Kurzstrecken
können wir unsere Ecos nicht aufladen und die elektronischen Geräte und die
Laptops werden regelmäßig genutzt. Also brauchen wir unbedingt mal wieder einen
Stellplatz mit Stromanschluss. Wir entscheiden uns für den Golfclub in
Trelleborg, wo wir für die Nacht nur 200 SEK zahlen. Tommy zahlt gleich für
zwei Nächte und danach breiten wir uns aus: Tisch und Stühle kommen aus ihrem
Versteck und Tommy räumt die Garage auf. Heute sind wir einfach mal faul und
machen nichts mehr.
Sightseeing in Trelleborg - unser letzter Tag in Schweden
Am nächsten Tag fahren wir ins Stadtzentrum von Trelleborg zur Trelleborgen. Die dänische Burg wurde um die Zeit um 980 errichtet, gegen Ende der Regierungszeit von König Harald Blauzahn (über den haben wir bereits in unserem Dänemark Bericht geschrieben), um die königliche Macht Dänemarks zu manifestieren, Stützpunkte zu errichten, Steuern einzutreiben und sich zu verteidigen. Bald schon verlor die Burg ihre Funktion, als Harald Blauzahn von seinem Sohn Sven Tveskägg als König abgelöst wurde und dieser andere Vorstellungen vom Regieren hatte und, wie so oft, alles besser wusste.
Erst in unserem Jahrhundert wurde die Burg durch Zufall wiederentdeckt, als man Wohnhäuser auf dem Platz errichten wollte. Man fand Spuren von Holzstöcken, Wällen und Wallgräben und begrub die Pläne für Wohnhäuser. Ein Teil der Ringburg wurde im damaligen Stil rekonstruiert, kann heute bewundert werden und zeugt von der dänischen Geschichte Trelleborgs. Nach einem kleinen Stadtbummel durch das Stadtzentrum Trelleborgs und einer Brombeersammelaktion kehren wir zum Golfplatz zurück und lassen den Tag dort ausklingen. Es muss ein bisschen was eingepackt und ein paar Brote geschmiert werden, denn morgen fahren wir mit der Fähre…..
Genau, wir fahren heute mit der Fähre nach Rostock. Tommys Mama hat nächste Woche Geburtstag und seine Eltern verbringen ihren Urlaub an der Ostsee, was wir uns zum Anlass genommen haben, die Oma zu überraschen. Der Opa ist natürlich eingeweiht, denn so ganz ohne Mitwisser kann man sowas nicht durchziehen. Der Check-in für die TT-Line erfolgt wie schon bei der Überfahrt von Finnland nach Schweden im do-it-yourself-Verfahren und man geht davon aus, dass es jeder mit den Touchscreen Terminals schon irgendwie hinbekommt. Ganz so einfach ist es nicht, denn auch Katja hat ihre Probleme, schon allein deswegen, weil das System sehr schwerfällig reagiert und man fingerbrechend auf dem Bildschirm herumhauen muss. Wir sind nicht die einzigen mit Problemen, denn nachdem man seine Boarding Pässe erhalten hat, fährt man weiter zu einer Schranke, die sich öffnet, sobald man diese Pässe gescannt hat. Dies funktioniert gleich bei zwei Wohnmobilen vor uns nicht, sodass sich zwei Schlangen bilden, wo eigentlich keine vorgesehen sind. Hat man auch diese Hürde überwunden, tut man gut daran, in den vorgegebenen Spuren zu parken, denn steht man falsch, könnte dies fatale Folgen haben. Aber dazu später mehr.
Tommy hat sich gerade über das vorbereitete Frühstück hergemacht, als die Spur neben uns bereits auffahren kann und recht bald danach sind wir an der Reihe. Eine komplett neue Erfahrung für uns, denn bisher haben wir es immer geschafft, fast die ersten beim Check-in zu sein und die letzten, die die Fähre befahren können. Wir fahren auf die Fähre und landen nicht im Bauch sondern auf dem Oberdeck, wo unser Ludwig auch mal Seeluft schnuppern und die Aussicht genießen darf. Anschließend suchen wir uns einen Platz direkt vor dem Kinderland, ergattern eine der heiß begehrten Steckdosen und dort machen wir es uns für die nächsten 6 Stunden bequem. Ein sehr schönes feature in diesem Bereich sind die Tische, die wie Spielbretter bedruckt sind, zur Auswahl stehen Mensch-ärgere-dich-nicht, Mühle und Schach. Da wir unsere eigenen Spiele dabei haben, müssen wir uns nicht mal Spielfiguren ausleihen sondern legen gleich mit den unseren los. Tja und sonst gibt es nicht viel zu berichten, 6 Stunden Zeitvertreib ist schon grenzwertig, aber wir waren schlau und haben den Laptop mitgenommen und Jamie erlaubt, dass er einen Film schauen darf. Da uns nach unserer Ankunft eine zweistündige Fahrt bevorsteht, nutzen Tommy und Katja das Mittagsangebot an board – Jamie ist so aufgeregt, dass er heute fast nichts essen mag. Als wir die Durchsage des Kapitäns hören, dass das Schiff nach Travemünde fährt, bleibt uns kurz das Herz stehen, denn so war das nicht geplant. Dann Durchatmen, denn sie machen einen 1,5 stündigen Zwischenstopp in Rostock. Aber wie funktioniert das dann mit dem Verlassen der Fähre? Katja ist sich sicher, dass sie das irgendwie geregelt haben, aber vorsichtshalber fragen wir doch mal nach. Und erhalten die Auskunft, dass wir runterkommen, solang wir beim Boarding auf der richtigen Spur gestanden haben. Puh, Glück gehabt. Am Nachbartisch wird ebenfalls über das Thema diskutiert, wir sind also nicht die einzigen Zweifler.
Als wir am
Warnemünder Leuchtturm vorbeischippern, stürmen die ersten Fahrgäste bereits
aufs Fahrzeugdeck und verbreiten eine Menge Unruhe unter den übrigen
Passagieren. Katja kommt das alles sehr spanisch vor, der Kapitän hatte doch
erst vor 20 Minuten durchgegeben, dass wir in einer Stunde in Rostock sein
werden. Hat wohl wieder keiner zugehört?! Später sitzen wir im Ludwig und
warten darauf, von der Fähre fahren zu dürfen, was ungewöhnlich lange dauert.
Wir warten bestimmt 45 Minuten, nachdem die Fähre bereits angelegt hat. Danach
geht’s los Richtung Usedom und der Feierabendverkehr in Wolgast ist
glücklicherweise auch schon vorbei. Dort staut es sich ja immer bei der einzigen
Brücke, die nach Usedom führt. Warten müssen wir aber trotzdem, denn die Brücke
hat sich gerade für den Schiffverkehr geöffnet. Gegen 18 Uhr sind wir dann
endlich da und die Überraschung ist gelungen!