Freitag, 16. März 2018

Tag 8: Einmal quer durchs Land bitte


Wir standen früh auf, denn wir wollten nicht allen Backpackermädels in Küche und Bad begegnen, wenn sie sich für ihren harten Urlaubstag fertig machen (nichts gegen Busreisende per se aber für die Leute wird ja wirklich fast alles erledigt, die müssen nicht mal ihre Unterkunft selbst buchen; schön wenn man dann zu Hause sagen kann, man war ganz allein und selbständig im Ausland unterwegs.). Daraus wurde leider nichts, denn ich zog die Tür vom Caravan ein wenig zu heftig zu und hatte uns ausgeschlossen. An der Rezeption war noch niemand zu gegen und telefonisch konnte ich auch niemanden erreichen. Da blieb nur Ruhe bewahren und erstmal frühstücken sogut es eben ging, denn das meiste war im Caravan eingeschlossen. Gegen 8 war dann endlich jemand da und ich hielt ganz stolz und erleichtert einen Zweitschlüssel in der Hand. 

Gegen 8:30 Uhr waren wir trotz dieses kleinen Mißgeschicks on the road und das mußte auch so früh sein, denn wir hatten eine 4,5 stündige Fahrt (laut google) vor uns. Bei uns dauert das natürlich schon aufgrund der Fotostops immer länger, auch wenn wir diese heute auf ein Minimum reduzierten. Bei diesen Fahrten hielten wir Landschaft und Umgebung mit Hilfe der gopro fest, die wir einfach während der Fahrt aus dem Fenster hielten. Das Wetter war super und die Landschaft traumhaft. Vor allem zeigte sich Neuseeland von seiner abwechslungsreichen Seite: an der Westküste fährt man noch durch enge Straßen und windet sich dabei durch den typischen Farn- und Palmenwald, der um diese frühe Stunde streckenweise noch nebelverhangen ist. Je weiter man ins Landesinnere kommt, desto zahlreicher und höher werden die Berge und Gebirgsketten und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. 

Auch heute treffen wir auf zahlreiche meist kleinere Baustellen, die größtenteils unbemannt sind oder auf denen maximal 2 Personen arbeiten. Hier handelt es sich um Kleinstbaustellen, wo mal Löcher oder kleinere Erdrutsche ausgebessert werden. Da es sich nicht lohnt, hierfür eine Ampel aufzustellen, trifft man hier wieder auf die Schilderhalter, die einem per Stop und Go Schildern anzeigen, ob man warten muß oder fahren darf.

Irgendwann kommen wir in Kaikoura an und checken gleich mal in der Sunrise Lodge ein. Wiedererwartens erhasche ich tatsächlich noch zwei Plätze für morgen früh beim Dolphin Encounter und zufrieden machen wir uns natürlich gleich wieder auf den Weg, um den Ort zu erkunden. Ziel ist die Peninsula (Halbinsel), die wir aufgrund der Ebbe tatsächlich auch am Strand umlaufen könnten (bei Flut kann man nicht am Strand zurücklaufen, weil er verschwunden ist) aber wir machen lieber Fotos für die es hier unzählige Gelegenheiten und Motive gibt. Deswegen laufen wir oben nur ein wenig umher und machen uns dann runter auf die Felsen um dort ein wenig umher zu spazieren. Irgendwann wird es uns schlichtweg zu heiß und wir haben Hunger, deswegen fahren wir zurück in die Stadt um im Fish&Chips Shop unser Abendessen zu besorgen. 

Dort war ich vor vielen Jahren recht regelmäßig essen, als ich 2006 für ein paar Wochen in Kaikoura wohnte und arbeitete. Bereits während der Urlaubsvorbereitung stand für mich fest, daß ich in Kaikoura auf jeden Fall wieder Fish&Chips essen muß! Wie damals auch mußte ich das Abendessen allerdings gegen die gierigen Möwen verteidigen, die sich aller Abwehrmaßnahmen zum Trotz raubtierartig näherten und uns regelrecht umzingelten und auf einen Fehler unserseits warteten um zuschlagen zu können.

Ins Bett durften wir heute abend nicht so spät, weil wir am nächsten Morgen um 05:30 Uhr beim Dolphin Encounter einzuchecken hatten (was man nicht alles tut im Urlaub) ……






Tag 7: pink ist unsere neue Farbe


Wir waren ja aufgrund der langen Fahrt bis nach Motueka erst recht spät ins Bett gekommen und waren todmüde ins Bett gefallen. Als wir 4:45 Uhr durch einen ohrenbetäubenden Feueralarm geweckt wurden und senkrecht im Bett standen, hatten wir das Gefühl, erst vor 10 Minuten schlafen gegangen zu sein. Es regnete noch immer wie aus Eimern und der Großteil der Hostelbewohner schleppte sich nach draußen. Andere sahen es als nicht so wichtig an und blieben gleich in den Betten. Nach ein paar Minuten durften wir wieder zurück auf die Zimmer und fielen alsbald wieder ins Bett und in den Schlaf.

Am Morgen machte ich mich gleich daran, eine Unterkunft für die folgende Nacht zu finden da ich dies gestern nicht erledigen konnte. Es sollte sich als recht schwierig herausstellen weil man ja immer auch im Hinterkopf behalten muß, wo man den folgenden Tag sein möchte. Schlußendlich und nach vielem Hin und Her buchte ich die Nacht in Westport und die folgende Nacht in Kaikoura, wobei ich zig Buchungsseiten nach einer bezahlbaren Unterkunft in Kaikoura durchforsten mußte, weil durch den großen Sturm und gesperrten Straßen viele Besucher in der Stadt eingeschlossen waren.

Irgendwann gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Westport und sahen uns bei Sonnenschein und allerbestem Wetter an, was wir gestern bei der Herfahrt aufgrund der Dunkelheit verpaßt hatten. In Westport angekommen, checkten wir im YHA ein und begutachteten eine meiner besten Buchungsentscheidungen in diesem Urlaub: einen süßen kleinen Caravan in pink. Den hätten wir gern mitgenommen (und vielleicht später doch die Farbe geändert aber für den Augenblick war sie perfekt). Wir wuschen Wäsche und nachdem sie auf dem übervollen Wäscheständer verstaut war machten wir uns auf den Weg nach Punakaiki zu den berühmten Pancake Felsen. 

Angegeben war eine Entfernung von 50km eine recht optimistische Angabe. Die Fahrt dorthin stoppten wir mehrere Male für Fotos, denn der Paparoa Nationalpark hat unendlich schöne Buchten mit einsamen und wilden Stränden zu bieten. Die Pancake Felsen betrachtet man am besten bei Flut, wenn das Wasser in die großen Freiräume (=Blowholes) gespült wird. Wir waren zwar zur richtigen Zeit, sprich Flut, zur Stelle, aber in den Blowholes passierte absolut nichts. So ist das eben, die Natur kann man nicht timen und sie funktioniert eben nach ihren ganz eigenen Spielregeln. Trotz der schwierigen Lichtverhältnisse (tiefstehende Sonne) knipsten wir wie die Weltmeister bevor wir zurück nach Westport eilten um noch kurz vor Ladenschluß ein paar Lebensmittel einzukaufen. 

Anschließend versuchten wir in einer überfüllten Hostelküche zu kochen und fielen schon allein durch die Lebensmittelauswahl auf: Spaghetti und Ketchup ist und bleibt eben das typische Backpackeressen, mit dem wir nicht mithalten konnten (und wollten).

Die Nacht im Caravan war trotz des bequemen Bettes eine Umstellung denn es war definitiv nicht mehr so warm und schwül wie auf der Nordinsel: Die Nächte im Süden sind kühler und wir waren dankbar für die dicke Bettdecke. 








Montag, 12. März 2018

Tag 6: eine ruhige Überfahrt auf die Südinsel

Als wir am Morgen aufwachten, überraschten uns ein blauer Himmel und Sonnenschein und sie machten den Anschein, als wollten sie sich für das bescheidene Wetter des Vortages entschuldigen. Nach einem Frühstück im runtergekommenen Aufenthaltsraum des Hostels durchliefen Tommy und ich das Schnell – Sightseeing Programm für Eilige, die eigentlich nur wegen der Fährüberfahrt nach Wellington gekommen sind. Erstmal gings rauf auf den Mount Victoria, um die Aussicht von dort oben zu geniessen. Es blies uns zwar ein heftiger Wind um die Ohren (und mit heftig meine ich so stark, daß einige meiner Bilder verwackelt sind, weil ich die Kamera nicht gerade halten konnte!) aber Wellington heißt ja nicht umsonst „windy city“ und machte eben seinem Namen alle Ehre. 
Je nachdem, wie man Mount Victoria mit dem Auto über die Serpentinstraßen herunterfährt, kommt man eventuell auf der Oriental Parade heraus. Genau dort beginnt die Zone, wo man für das Parken bezahlen muß. Also parkten wir am Straßenrand entlang der Serpentine (wie viele andere auch) und nahmen den etwas längeren Marsch ins Stadtzentrum in Kauf, um nicht 4 Dollar pro Stunde fürs Parken zu bezahlen. Immerhin gabs ein Tip Top Eis auf dem Weg in die Stadt, das versüßt den Weg ungemein.
Ein Wahrzeichen Wellingtons ist die rote Standseilbahn, die auf einer Strecke von 610 Metern den 120 Meter höher gelegenen Stadtteil Kelburn mit Lambton Quay verbindet. Die erste Bahn wurde 1898 gebaut und noch heute ist die Bahn mit einer Fahrkabine in Betrieb. Für eine normale Fahrt bezahlt man 4 Dollar, den Rückweg kann man entweder auch mit der Bahn bestreiten oder aber zu Fuß über die Botanischen Gärten und den großen Rosengarten. Wir fuhren hinauf, machten das obligatorische Foto mit Blick auf Wellington und einem gerade ein (-oder wahlweise herausfahrenden) cable car und liefen dann wieder in die Stadt herunter. Da wir noch immer stark unter dem Sonnenbrand des ersten Tages zu leiden hatten, hielten wir uns weitestgehend im Schatten auf, so gut es eben ging.
Wir hatten noch ein paar Stunden zur freien Verfügung und ich hatte Tommy vom Nationalmuseum der Kiwis vorgeschwärmt. Im Te Papa kann man Tage damit zubringen, über die Geschichte Neuseelands zu lernen und ich wollte ihm wenigstens ein paar Dinge über die Maoris und die pazifische Geschichte des Landes zeigen. Und so bestaunten wir den Marae (das traditionelle Versammlungshaus der Maoris) und einige andere interessante Ausstellungsstücke aus der Geschichte der Ureinwohner und verbrachten immerhin knapp 1,5 Stunden im Museum, bevor wir den Weg zum Auto antragen.  
Wir checkten für die Interislander Fähre ein und verbrachten die Überfahrt ganz unterschiedlich. Während ich einen Sitzplatz mit Tisch und Steckdose ergattert hatte und dort mein kleines Büro inkl. Gepäckaufbewahrung errichtete, verbrachte Tommy die erste halbe Stunde der Ausfahrt mit Fotografieren auf dem Deck, bevor auch er sich zu mir gesellte. Ich nutzte die Zeit sinnvoll und schreib ein paar Artikel für den Blog bevor wir 20:30 Uhr in Picton anlegten und unsere ersten Kilometer auf der Südinsel zurücklegten.
Leider schiffte es aus Kannen und der Regen verfolgte uns die fast 3 Stunden, die wir noch bis Motueka zurücklegen mußten, wo wir unser gebuchtes Hostel kurz nach 23 Uhr erreichten. Eigentlich hatte ich gehofft, irgendwo in Picton oder Nelson übernachten zu können, hatte dort aber leider keine Unterkunft mehr finden können. Total kaputt kamen wir an, waren aber auch froh, eine ruhige Fährfahrt genossen zu haben, denn eigentlich hatte der Wetterbericht starke Sturmböen angesagt, die schon seit Tagen durch Neuseeland wüteten. Aber die Cook Strait (Wassermasse zwischen Nord- und Südinsel) war total flach und der Sturm hatte sich glücklicherweise gelegt.
Der starke Regen wütete die ganze Nacht hindurch, war aber nicht der Grund für unser plötzliches und unsanftes Erwachen am frühen Morgen (kurz vor 5 Uhr)…...


P.S.: Ein kleiner Tip: Das „Arrival“ Magazin (kostenlos erhältlich am Flughafen) beinhaltet einen 10% Discount Voucher für die Interislander Fähre, den man bei online Buchungen einlösen kann. 






 

Sonntag, 4. März 2018

Tag 5: ist dies das Ende der Welt?



Unsere Hoffnung, dass es vielleicht nur in der Nacht regnen würde, wurde am nächsten Tag leider enttäuscht, denn auch am Morgen flitzten wir von unserer Hütte in die Gemeinschaftsbäder und – küche und auch das Beladen unseres Mietwagens verlief recht fix. Wieso einige Damen bei diesem Wetter so viel Mühe und Zeit damit verbringen, ihre Haare zu stylen, ist mir bis heute ein Rätsel, das ist mir bereits bei gutem Wetter viel zu viel Mühe. 

Heute standen die Besichtigungspunkte auf der Agenda, für welche viele der Besucher bevorzugt in dieses Gebiet, genannt Wairarapa kommen (die anderen kommen wohl aus kulinarischen Gründen, denn hier wird sehr viel Wein angebaut): Putangirua Pinnacles, Ngawi, Leuchtturm bei Cape Palliser und die seal colony in der Nähe des Leuchtturmes. Die Putangirua Pinnacles sind Herr der Ringe Fans ein Begriff, denn sie hatten im zweiten Teil der Triologie ihren Auftritt, als Aragorn, Legolas und Gimli durch diese bizarre Felslandschaft reiten, um die Geisterarmee zum Kampf gegen Sauron zu bewegen. Normalerweise kann man zwischen diesen Felsformationen herumwandern und ein Flussbett hinauflaufen, aber das ist bei Starkregen keine so gute Idee. Nicht nur, dass sich Mensch und Technik ab einem gewissen Punkt nicht mehr als wasserabweisend herausstellen, aber bei extremen Regenfällen gibt es angenehmere Orte als ehemals ausgetrocknete Flussbetten. 
Schweren Herzens zogen wir also wieder von dannen und fuhren weiter Richtung Ngawi, einem kleinen Fischerdorf, in dem man die Boote mit Bulldozern ins Wasser schleppt. Wahrscheinlich dank eines cleveren Geschäftsmannes gibt es nicht einfach ein oder zwei Bulldozer für jedermanns Verfügung sondern es gibt (von uns geschätzt) soviele Bulldozer wie Boote. Die Strasse wurde minütlich schlechter , da entweder die Spurrinnen oder andere Löcher auf dem Schotter immer tiefer wurden, weil sie teilweise überschwemmt war oder aufgrund von früheren Unwettern komplett weggebrochen und notdürftig geflickt war. Neuseelands Strassen sind eben abenteuerlich, das erfährt man hier aus erster Hand. 

Kurz vor dem Leuchtturm erblickten wir die ersten Neuseeland Pelzrobben und hielten an weil hier auch Robbenjunge ihr süsses Unwesen trieben. Die grunzten, quiekten und spielten miteiander und liesen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Wenn sie einen mal anschauen, dann sehr aufmerksam und mit riesig grossen Glubschaugen; einfach drollig! 

Der Leuchtturm wurde 1897 erbaut und man hat 253 Stufen zu erklimmen, bevor man die Aussicht geniessen kann. Nur, dass es heute eben aufgrund des bescheidenen Wetters keine Aussicht zu geniessen gab; man wurde lediglich mit viel Wind und nassen Klamotten belohnt. Aber wir waren trotzdem oben, schon allein wegen der benötigten körperlichen Anstrengung nach all der Sitzerei gestern. 

Fährt man durch diese karge Landschaft, die so dünn besiedelt ist, fragt man sich schon das ein oder andere Mal, ob man sich hier am Ende der Welt aufhält, vorallem bei diesem bescheidenen Wetter, bei dem man niemanden draussen sieht. Die wenigen kleinen Küstenorte wirken total ausgestorben und hätten wir nicht den ein oder anderen Touristen mit dem gleichen Ziel (Leuchtturm) entdeckt, wäre die Frage durchaus berechtigt gewesen, ob es heute noch andere Menschen ausser uns gab (Robben und Schafe gab es, die sahen wir zu Hauf). 
Anschliessend gings nach Wellington und dort hatte ich das hostel „Wild Zebra“ gebucht. Der check in verlief schleppend, weil zwar die Rezeption von genug Leuten besetzt war, diese aber entweder nur zum Blödrumschauen da waren , keine Ahnung hatten oder aber eben gerade bei diesem Ansturm Geld zählen mussten. Knapp 20 Minuten später hatten wir unseren Schlüssel und wandelten entlang vor Schweiss und Mief riechender Flure auf der Suche nach unserem Doppelzimmer und nach dem Blick in die sanitären Anlagen entschied ich sehr schnell, dass ich heute keine Dusche benötigte. Wir liefen noch ein wenig in Wellington umher auf der Suche nach interessanten Fotomotiven und nach etwas Essbarem  und fanden beides. Das Wetter vermieste uns die Laune allerdings ein wenig und so machten wir uns zurück zum hostel und betrieben unser routiniertes Abendprogramm (Tagebuch schreiben, Bilder des Tages anschauen, ein paar auf Instagram hochladen). 




Tag 4: Kilometer schrubben



Noch in Matamata hatten wir abends mal interessehalber nach der Verfügbarkeit der Interislander Fähre auf die Südinsel geschaut und mussten feststellen, dass sie bereits stark ausgebucht war; deshalb buchten wir unsere Überfahrt für den 21. Februar (Tag 6). Dies bedeutete allerdings auch, dass wir ein paar Kilometer gutmachen und uns in Richtung Süden bewegen mussten, denn viel Zeit dafür blieb uns leider nicht. 

So sollte der heutige Tag also der Tag werden, an dem Kilometer geschrubbt werden mussten, um so weit südlich wie möglich zu gelangen. Wir stoppten nur kurz in Taupo um dort den Huka Falls einen Besuch abzustatten. Die Wasserfälle befinden sich an der Quelle des Waikato Flusses, dem mit 425km längsten und wichtigsten Fluss Neuseelands, da er intensiv zur Energiegewinnung genutzt wird (8 Dämme und 9 hydroelektrische Kraftwerke findet man entlang des Flusses). 

Weitere Pausen dienten nur der Entledigung der vorher aufgenommenen Flüssigkeiten, dem Befüllen unseres Mazdas und kleiner Ess- bzw. Eispausen. Die knapp 500km führten uns vorbei am Tongariro National Park (ein grossartiges Gebiet zum Wandern) und zahlreichen kleineren Baustellen, an denen aber nicht überall gearbeitet wurde – ein Phänomen, welches uns noch häufiger begegnen sollte. 
  
Gebucht war unsere Übernachtung im Top10 Holiday Park in Martinborough, was uns schon erheblich näher an Wellington heranbrachte. Wir kamen 18:45 Uhr an und hätten gern nach der ganzen Fahrerei einen kleinen Spaziergang unternommen um die Beine ein wenig zu bewegen, aber es begann wie aus Eimern zu schütten und hörte auch die ganze Nacht nicht mehr auf. Wir hatten eine kleine hübsche Kabine bezogen, die allerdings kein eigenes Bad besass; die Gemeinschaftsbäder befanden sich zwar nicht weit von uns, aber durch den strömenden Regen brauchte es nicht viel, um komplett durchnässt von diesem kurzen Ausflug zurückzukehren. Blöd dann, wenn man durch das dauerhafte Geräusch von Regen in der Nacht wach wird und eigentlich gern mal kurz nach nebenan möchte....